Jun 05 7

Seit langem mal wieder ein Film, der mich echt von den Socken gehauen hat: Schon fast im Schlaf versunken zappte ich gestern ein letztes Mal durch die deutsche Fernsehlandschaft und blieb dann doch noch im ZDF bei “Detroit” hängen. Waren es eingangs die surrealen einzigartigen Aufnahmen, die aus einer Werbekampagne für einen Automobilkonzern hätten stammen können, fesselte mich im weiteren Verlauf der völlig unberechenbare Verlauf des Films, der viel Freiraum für eigene Interpretationen lässt.

Auf der Suche nach Antworten auf Fragen existenzieller Natur scheint für Edzard (Christoph Bach) keine Regel, kein Verhaltenscodex unumstößlich. Doch selbst seine Gesprächspartner wirken teilweise, als wären sie auf einem ähnlich sonderbaren Trip.

2 Kommentare zu ““Detroit””


  1. Jan-Christoph Galser schreibt am 3. März 2006:

    Freut uns!

    grüße – die filmemacher


  2. Benjamin Wiegand schreibt am 8. August 2007:

    Zum zweiten Mal habe ich den Film gestern gesehen – im Gegensatz zur ersten Ausstrahlung habe ich den Schluss jetzt allerdings nicht verschlafen.
    Was mich merkwürdigerweise beim Durchblättern der Programmzeitschrift veranlasst hat, sofort meinen Recorder zu programmieren ist ein merkwürdiger Walzer, der mir noch vage in Erinnerung war. Als ich beim Ansehen der Ausstrahlung vor ein paar Jahren vor dem Fernseher einnickte, drang diese sonderbare schräge und atmosphärische Melodie regelrecht in mein Unterbewusstsein und brannte sich da absolut fest. Als ich nun den Titel und die Beschreibung im Fernsehprogramm las, wusste ich sofort, dass das ein absolut genialer, surrealer Trip mit einer genialen Filmmusik ist. Ohne dieses Musikstück hätte ich den Film nicht so speichern können.
    Ich wüsste nur zu gerne, was für ein Stück das ist, wie es heisst und wer es komponiert hat.
    Der Film ist absolut spitze und jeder der schrägen Charaktere wurden absolut toll gespielt – allen voran natürlich Christoph Bach in der Titelrolle.


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