Seit langem mal wieder ein Film, der mich echt von den Socken gehauen hat: Schon fast im Schlaf versunken zappte ich gestern ein letztes Mal durch die deutsche Fernsehlandschaft und blieb dann doch noch im ZDF bei “Detroit” hängen. Waren es eingangs die surrealen einzigartigen Aufnahmen, die aus einer Werbekampagne für einen Automobilkonzern hätten stammen können, fesselte mich im weiteren Verlauf der völlig unberechenbare Verlauf des Films, der viel Freiraum für eigene Interpretationen lässt.
Auf der Suche nach Antworten auf Fragen existenzieller Natur scheint für Edzard (Christoph Bach) keine Regel, kein Verhaltenscodex unumstößlich. Doch selbst seine Gesprächspartner wirken teilweise, als wären sie auf einem ähnlich sonderbaren Trip.
